Online Curling Wetten Schweiz — der Weg über die Bewilligung oder der Weg ohne sie

Updated Oktober 2026
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Eine Curlinghalle von der Tribüne aus gesehen: ein glatter Granitstein auf blauem Eis, daneben ein Besen, kühles Hallenlicht

Curling ist eine Randsportart, und in der Schweiz ist die Auswahl beim Wetten darauf noch enger als die Sportart selbst. Wer auf einen Stein am Haus wetten will, hat hierzulande zwei Adressen mit Bewilligung. Daneben stehen acht ausländische Plattformen, die in der Schweiz keine Bewilligung haben und trotzdem auftauchen, sobald man nach Quoten sucht. Dieser Vergleich sortiert beide Gruppen — nach Bewilligungsstatus, nach Einsatzlimiten, nach dem, was auf dem eigenen Konto ankommt — und sagt bei jedem Angebot, für wen es in Frage kommt und für wen nicht.

Swisslos verteilte für 2025 einen Reingewinn von CHF 562 Mio.: CHF 506 Mio. an die kantonalen Fonds und CHF 56 Mio. an die Stiftung Sportförderung Schweiz.

Stand: Oktober 29, 2026. Die Angaben zu Bewilligungen wurden gegen die Gespa und die veröffentlichten Spielregeln und Teilnahmebedingungen der beiden Schweizer Veranstalter geprüft.

Welche Wege es beim Curling-Wetten in der Schweiz überhaupt gibt

Zwei Wege, keine drei. Der eine führt über die Inhaber einer Veranstalterbewilligung, der andere über Anbieter, die ohne Schweizer Bewilligung arbeiten — und der Unterschied zwischen beiden liegt nicht im Sport, sondern in dem, was ein Wettender zurückbekommt, wenn etwas schiefgeht.

Ein Bergdorf im Schnee am Morgen aus der Ferne gesehen, aus einem Kamin steigt Rauch auf
Swisslos hat ihren Sitz in Basel und veranstaltet Lotterien und Sportwetten gestützt auf die Interkantonale Vereinbarung vom 20. Mai 2019 (IKV 2020).

In der Schweiz dürfen Lotterien und Sportwetten nur von zwei Veranstaltern durchgeführt werden. Für die Sportwetten sind das Swisslos mit dem Produkt Sporttip und die Loterie Romande mit Jouez Sport. Swisslos hat ihren Sitz in Basel und veranstaltet Lotterien und Sportwetten gestützt auf die Interkantonale Vereinbarung vom 20. Mai 2019 (IKV 2020). Die Loterie Romande betreibt Jouez Sport für die sechs Westschweizer Kantone Freiburg, Waadt, Wallis, Neuenburg, Genf und Jura, nennt als Kontaktadresse Avenue de Provence 14, 1001 Lausanne, zählt 2’350 Verkaufsstellen und 221 Mitarbeitende. Wer online spielen will, tut das über das Swisslos- oder das Loro-Portal; eine Wettschein-Abgabe an einer Verkaufsstelle bleibt in beiden Landesteilen möglich.

Der zweite Weg ist der, den Suchmaschinen einem bei «Curling Quoten» zuerst zeigen. Eine lange Reihe internationaler Plattformen bietet Curling-Märkte an, jede mit einem eigenen Katalog, eigenen Zahlungsarten und einem Sitz ausserhalb der Schweiz. Keine von ihnen hat eine Bewilligung für das Gebiet, in dem der Leser wohnt. Das ist kein Detail am Rand des Vergleichs, sondern der Kern: eine Bewilligung nach dem Geldspielgesetz gilt nur in der Schweiz, und umgekehrt gilt eine ausländische Bewilligung — Curaçao, Malta, Deutschland, was auch immer auf der Seite steht — in der Schweiz nicht. Zwei Wege also, und wer wählt, wählt zwischen Schutz und Katalogbreite, nicht zwischen zwei gleichwertigen Shops.

Was für beide Wege gleich bleibt, ist die Mechanik einer Curling-Wette. Der Markt besteht aus wenigen Positionen: Sieg oder Niederlage eines Teams über die volle Partie, gelegentlich ein Handicap über die Zahl der Ends und ein Total über die Summe der erzielten Steine. Die reguläre Spielzeit ist die reguläre Spieldauer plus Nachspielzeit; Verlängerung und Penaltyschiessen zählen nur, wenn das Wettprogramm darauf hinweist oder sie Gegenstand der Wette sind. Diesen Grundsatz aus den Sporttip-Spielregeln nimmt man sinnvoll für jede Curling-Partie mit, weil eine Curling-Begegnung in Extra Ends kippen kann und viele Casual-Wettende dann vergeblich auf ihre Wette gezeigt haben.

Ein einzelner Granitstein wiegt rund 20 Kilogramm, und das ist das ehrlichste Bild für das, was ein Wettender auf einen Curling-Markt setzt: viel Gewicht auf wenig Umsatz.

Curling-Wetten in der Schweiz im Vergleich: zehn Anbieter nach Bewilligung und Auszahlung

Die Vergleichstabelle bildet den Kern dieser Wahl ab. Sie führt die wichtigsten Kennzeichen nebeneinander: ob eine Schweizer Bewilligung vorliegt, wer das Angebot veranstaltet oder welche Bewilligung die Plattform für sich beansprucht, und was bei der Auszahlung des Spielguthabens auf dem eigenen Konto passiert. Einzelne Beträge stehen nur dort, wo sie den konkreten Anbietern zugeordnet werden können.

Anbieter Schweizer Bewilligung Veranstalterin bzw. gemeldete Bewilligung Auszahlung auf das eigene Konto
Swisslos Sporttip Veranstalterbewilligung und Spielbewilligung für ein Grossspiel (BGS, SR 935.51), Aufsicht Gespa SWISSLOS Interkantonale Landeslotterie Genossenschaft, Sitz Basel zweimal pro 365 Tage gratis auf ein Konto im eigenen Namen bei einer Schweizer oder Liechtensteiner Bank oder Post; ab der dritten Auszahlung kann eine Kommission von 3 % anfallen, Gutschrift nach 5 bis 10 Arbeitstagen, Gratisspielguthaben aus Promotionen ist nicht auszahlbar
Loterie Romande Jouez Sport Veranstalterbewilligung und Spielbewilligung für ein Grossspiel (BGS, SR 935.51), Aufsicht Gespa Loterie Romande (Société de la Loterie de la Suisse Romande), Lausanne Auszahlung auf ein Konto im eigenen Namen; die Westschweizer Veranstalterin zahlt innert CHF 1’000 automatisch auf das Spielerkonto, darüber auf das Konto des Teilnehmers
Betwinner ohne Schweizer Bewilligung Bewilligung nicht festgestellt —
Fezbet ohne Schweizer Bewilligung Bewilligung nicht festgestellt —
1Bet ohne Schweizer Bewilligung Bewilligung nicht festgestellt —
BetFury ohne Schweizer Bewilligung Bewilligung nicht festgestellt —
Playzilla ohne Schweizer Bewilligung Bewilligung nicht festgestellt —
IviBet ohne Schweizer Bewilligung Bewilligung nicht festgestellt —
BassBet ohne Schweizer Bewilligung Bewilligung nicht festgestellt —
20Bet ohne Schweizer Bewilligung Bewilligung nicht festgestellt —

Grundlagen der Curling-Wette in der Schweiz: Quote, Gewinnbetrag und Marge

Der Gewinnbetrag einer Sporttip-Wette ergibt sich aus Einsatz mal Quote, bei Kombinationen mal Gesamtquote, also dem Produkt der Einzelquoten, und wird zuerst auf zwei Nachkommastellen aufgerundet, dann auf 5 Rappen genau abgerundet. Die Quote bleibt damit die einzige Konstante, die der Wettende selbst prüfen kann, und sie ist gleichzeitig die einzige Grösse, an der er die Marge nicht sieht, weil sie in sie hineingerechnet ist.

Zwei Curlingbesen lehnen an einer Bande am Rand einer leeren Eisfläche, kaltes Licht fällt durch hohe Fenster
Der Gewinnbetrag einer Sporttip-Wette ergibt sich aus Einsatz mal Quote und wird zuerst auf zwei Nachkommastellen aufgerundet, dann auf 5 Rappen genau abgerundet.

Sichtbar wird sie erst mit einem Blick auf einen ganzen Markt. Nimmt man einen illustrativen Zweiwegemarkt mit den Quoten 1.90 und 1.90 — ein Beispiel, kein quotierter Preis —, dann gilt für den Quotenschlüssel 1 ÷ (1/1.90 + 1/1.90), also rund 0,95. Der Schlüssel liegt damit bei ungefähr 95 %. Die Marge, also der Anteil, den der Veranstalter von jedem gesetzten Franken einbehält, liegt bei rund 5 %. Das ist eine Spanne, kein einzelner Wert: In einem Markt mit zwei gleich hohen Quoten hängt sie ganz an diesen beiden Quoten, und je weniger Umsatz ein Markt trägt, desto eher sitzt sie am oberen Ende der Spanne. Bei einem Curling-Markt mit geringer Nachfrage ist das der entscheidende Satz dieses Abschnitts — die Marge ist dort am grössten, wo der Veranstalter das Risiko eines dünnen Buches trägt.

Bei einem Schweizer Anbieter endet diese Beobachtung in einem zweiten, unangenehmen Rechenweg. Wer einen Fünfer auf eine Quote von 1.90 setzt, bekommt im Erfolgsfall CHF 9.50 zurück, also CHF 4.50 Nettogewinn. Der Anteil, der schon im Preis steckt und nicht mehr ausgezahlt wird, ist genau das, was die Marge beschreibt, und er verschwindet nicht dadurch, dass eine Quote gefällt oder gestiegen ist. Was tatsächlich passiert, wenn ein Anbieter eine Quote «boostet», erklären wir im Abschnitt «Swisslos Sporttip: das Hauptangebot mit Sporttip»: Der Boost kommt aus derselben Kasse, und der Anbieter achtet durch Limits darauf, dass daraus keine Einbahnstrasse wird.

Sporttip selbst arbeitet in zwei Welten. Wer mit einem kleinen Betrag startet, kann mit einem Mindesteinsatz von CHF 1 pro Einzel- oder Kombinationswette anfangen — das ist die untere Grenze des Spielraums. Der Höchsteinsatz liegt bei CHF 1’000 pro Einzel- oder Kombinationswette und bei CHF 10’000 bei einer Systemwette. Die Limiten können jederzeit ohne Angabe von Gründen geändert werden, und eine Wette oberhalb der geltenden Limite wird gar nicht angenommen. Wenn ein Markt eng bepreist ist und der Einsatz nach oben offen, ist die Versuchung gross; bei zwei Schweizer Veranstaltern ist sie in beiden Landesteilen gedeckelt.

Bei zwei Quoten von 1.90 und 1.90 steht der Anteil, der ausgezahlt wird, in einem einfachen Verhältnis: Ein Gewinn von CHF 9.50 aus einem Einsatz von CHF 5 ist ein Faktor von 1.90, und der Quotenschlüssel von rund 95 % sagt, wie viel von allen Einsätzen dieses Marktes insgesamt zurückfliesst. Bei einer Quote von 1.90 und einer Gegenseite von 2.10 fällt der Schlüssel niedriger aus, und das ist die zweite Daumenregel: gleich lange Quoten bedeuten eine niedrigere Marge, ungleiche eine höhere.

Rechtliche Lage: was eine Schweizer Bewilligung im Curling-Wetten bedeutet

Online-Sportwetten sind ein Grossspiel unter dem Geldspielgesetz (BGS, SR 935.51, in Kraft seit 1. Januar 2019, Art. 3 lit. c und e) und werden von der Gespa beaufsichtigt, der Interkantonalen Geldspielaufsicht mit Sitz in Bern. Die Eidgenössische Spielbankenkommission ist hier nicht die richtige Adresse — sie beaufsichtigt nur Casinos, und wer in einer Debatte über Sportwetten mit ihr argumentiert, hat das falsche Formular in der Hand. Ein Bewilligungspaket braucht eine Veranstalterbewilligung und eine Bewilligung pro Spiel, und es gilt nur in der Schweiz.

Die Kantone haben die Zahl der Veranstalter von Lotterien und Sportwetten auf zwei begrenzt. Deshalb gibt es keine Liste weiterer bewilligter Anbieter: Es gibt keine. Die Gespa veröffentlicht lediglich die Sperrliste der blockierten ausländischen Domains, und die ist keine Liste von Alternativen, sondern das Gegenteil.

Die Bewilligungsfreiheit endet auch beim Publikum, nicht nur bei der Zahl der Unternehmen. Registrierung und Spielerkonto sind auf Personen zugeschnitten, die im Vertragsgebiet wohnen oder sich dort gewöhnlich aufhalten. Swisslos führt Sporttip im Gebiet der Kantone Aargau, Appenzell Innerrhoden, Appenzell Ausserrhoden, Bern, Basel-Landschaft, Basel-Stadt, Glarus, Graubünden, Luzern, Nidwalden, Obwalden, St. Gallen, Schaffhausen, Solothurn, Schwyz, Thurgau, Uri, Zug und Zürich sowie im Tessin und im Fürstentum Liechtenstein durch. Zusammen bilden sie das Swisslos-Vertragsgebiet. Die Loterie Romande bedient die sechs Kantone der Westschweiz. Wer in Genf wohnt und ein Konto bei Sporttip eröffnen will, stösst also an eine Grenze, die nichts mit dem Wettangebot zu tun hat.

Bei der Online-Registrierung braucht es mindestens 18 Jahre und Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt im jeweiligen Vertragsgebiet; es darf keine Spielsperre bestehen, und jede Person darf sich nur einmal registrieren. Die Angaben werden aus dem hochgeladenen Ausweis gelesen und gegen Adressdatenbanken geprüft. Ein Zweitkonto nützt nichts, und das Herumprobieren mit einer fremden Adresse endet dort, wo die Prüfung ansetzt.

Der Katalog im Inneren ist ebenfalls geschlossen. Die Gespa führt eine Liste der bewilligten Sportarten, Wettkämpfe und Wettarten (Version 10.09.2026, Art. 25 BGS, Art. 29 VGS). Betting auf Wetter, Politik oder Fernsehsendungen ist gar nicht erlaubt, und das ist in einem Angebot, das von Sportwetten lebt, eine klare Grenze. Qualifikationsrunden erscheinen nur, wenn sie gelistet sind, Frauenwettbewerbe nur, wenn sie gelistet sind; Ranglistenwetten nur, wenn die Rangierung über die Teilnahme an einem internationalen Wettkampf oder das Podest entscheidet, und Wetten auf Trainingsläufe sind nie dabei. Ecken- und Kartenmärkte tauchen in der Liste nicht auf, und ein Esport-Bereich fehlt in der Liste. Wer also von einem ausländischen Katalog mit Dutzenden Nischenmärkten kommt, findet drüben mehr Auswahl und hier mehr Ordnung — aber nur, wenn die Curling-Begegnung, auf der die Wette sitzen soll, überhaupt auf der Liste steht.

Live-Wetten sind erlaubt, vor dem Spiel und während des Spiels, sofern die Veranstalterin die passende Bewilligung hält; das Gesetz schränkt sie nicht auf bestimmte Live-Märkte ein. Gewinne bis CHF 1’000 pro Spielbestätigungsquittung schreibt Swisslos automatisch dem Spielguthaben gut; Gewinne über CHF 1’000 gehen bei bekannter Zahlungsverbindung innert 3 Arbeitstagen auf ein Schweizer oder Liechtensteiner Bank- oder Postkonto des Teilnehmers. Auszahlungen und Guthaben laufen nur auf ein Zahlungskonto im Namen des Kontoinhabers, anonyme oder Krypto-Auszahlungen gibt es im bewilligten Schweizer Wettangebot nicht, und Kredite an Spielende sind untersagt. Genau hier liegt der Unterschied zur zweiten Gruppe: Was ausländische Plattformen an Auszahlungswegen anbieten, ist deren Sache und nicht durch ein Schweizer Verfahren abgesichert.

Verantwortungsvolles Wetten: die Limiten liegen in der eigenen Hand

In der Schweiz setzt nicht der Staat die Einsatzgrenze, sondern der Spielende. Die Veranstalterin muss eine oder mehrere Höchstwerte für tägliche, wöchentliche oder monatliche Einsätze oder Verluste verlangen; vor der ersten Teilnahme bei Sporttip müssen Spielende Verlustlimiten für 1, 7 und 30 Tage setzen. Die Oberlimite liegt bei CHF 9’999, unter 21 Jahren bei CHF 1’000. Eine Senkung gilt sofort, eine Erhöhung erst nach 72 Stunden. Zusätzlich ist eine freiwillige Einzahlungslimite für jeweils 30 Tage möglich. Der nach oben geänderte Wert bleibt also erst einmal gesperrt — das ist die einzige Bremse, die einem mitten in einer schlechten Phase hilft.

Ein Konto ist mit einem geprüften Ausweis verknüpft, eine Person, ein Konto. Wer den Zugang produktbezogen für 1 bis 180 Tage selbst sperren will, kann das tun, ohne dass eine Aufhebung vor Fristablauf möglich ist. Eine unbefristete Spielsperre wird in einem schweizweiten Register eingetragen und gilt auch für Casinos einschliesslich Online-Casinos sowie im Fürstentum Liechtenstein. Ein freiwilliger Ausschluss lässt sich erst nach drei Monaten wieder aufheben, und dabei ist eine Fachstelle beteiligt. Eine selbst gewählte Pause von bis zu sechs Monaten muss angeboten werden. Ausgeschlossene oder minderjährige Spielende haben keinen Anspruch auf Einsätze oder Gewinne — wer nach der Sperre auf einen Gewinn pocht, pocht rechtlich auf nichts.

Die Bewilligungsinhaber prüfen auch die Einhaltung, und das ernüchtert. Die Gespa führte 2025 Testkäufe durch: An Verkaufsstellen wurde in 47,5 % von 200 Fällen eine Sportwette an eine minderjährige Person verkauft. Wer annimmt, das Schild an der Tür erledige die Kontrolle, hat die Zahlen nicht gesehen. Bei einem Online-Konto greifen dagegen Registrierung und Limiten, und die lassen sich nicht an der Verkaufstheke umgehen.

Über das Zahlenkonto läuft die ganze Ökonomie des Spielens, und die Zahlungswege stecken den Rahmen ab. Spielguthaben lässt sich bei Swisslos per Online-Zahlungsmöglichkeit oder Einzahlungsschein kaufen, mit einem Mindestbetrag von CHF 20; in 30 Tagen sind höchstens CHF 10’000 möglich, und ein Kauf ist nur möglich, solange das Guthaben CHF 9’999 nicht übersteigt. PostFinance Pay steht als Zahlungsart zum Aufladen des Swisslos-Spielkontos zur Verfügung, die Transaktion wird direkt in der PostFinance App bestätigt. Gratisspielguthaben aus Promotionen ist nicht auszahlbar, und das ist die stille Grenze zwischen spielbaren Mitteln und echtem Geld.

Wer den ersten Stein im Haus haben will, braucht einen Plan vor der Phase, in der die Limiten nachgeben. Verlustlimite setzen, bevor die erste Wette läuft. Einzahlungslimite als zweites Netz. Der Produktsperre-Button für die Zeit, in der man weiss, dass man ihn brauchen wird. Keiner dieser Schritte hilft nachträglich.

Curling-Turniere und der Spielplan: wann die grossen Begegnungen anstehen

Ein guter Curling-Kalender beginnt bei der Europameisterschaft und führt über Olympia, und er ist der einzige Grund, wieso ein Nischenmarkt überhaupt Nachfrage hat. Zwischen diesen Höhepunkten liegen Weltmeisterschaften und Grand-Slam-Events, und weil der Curling-Sport sein Publikum in kurzen, konzentrierten Fenstern sammelt, ist der Umsatz auf diesen Markt in den Tagen eines grossen Turniers höher als im ganzen Rest des Jahres. Die Begegnungen finden in diesen Fenstern statt, und nur in diesen Fenstern lohnt es sich, die Quoten überhaupt zu beobachten.

Was davon im Angebot erscheint, ist eine andere Frage. Die Gespa-Liste entscheidet, welche Wettkämpfe überhaupt bepreist werden dürfen, und für Randsportarten heisst das: Manche Turniere eines Kontinents sind drin, andere nicht. Qualifikationsrunden sind nur dabei, wenn sie gelistet sind, und Frauen-Wettbewerbe ebenfalls nur, wenn sie gelistet sind. Wer sich vor einem Turnier auf ein Spiel festlegt, sollte zuerst nachsehen, ob es auf der Liste steht — und wenn nicht, ist die Wette gar nicht möglich und die Diskussion über die Quote erledigt sich von selbst.

Hinzu kommt das Verhalten der Curling-Wettmärkte selbst. Ein Markt mit einer Handvoll Positionen und einem dünnen Buch trägt keine schnelle Linienbewegung wie ein Fussballspiel. Angebote, die man in Fussball sieht — Live-Märkte in jedem Drittel, Wechsel in Sekunden — fehlen hier entweder ganz oder tauchen nur bei den grossen Begegnungen auf. Das verschärft die Entscheidung: Wer auf einen Markt setzt, in dem wenige Quoten konkurrieren, merkt die Marge deutlicher, weil sie ein Spielraum ist, in dem sich die Buchmachergegenseite nicht schnell bewegt.

Ein abgesagtes Curling-Spiel ist seltener als ein abgesagtes Fussballspiel, aber nicht unmöglich. Wird ein Sporttip-Wettereignis abgesagt und nicht innert 48 Stunden nach dem ursprünglichen Beginn nachgeholt — oder im Rahmen eines Turniers —, ist die Wette ungültig: Bei Einzelwetten wird der Einsatz zurückbezahlt, in Kombinationswetten erhält die Voraussage den Wert 1.00. Bei einem Turnier zählt in der Regel der Rahmen, nicht der Kalendertag; deshalb ist es der Rahmen, den man im Kopf behalten muss. Wer seine Kombiwette mit einer abgesagten Curling-Partie gebaut hat, hat dann einen Bein weniger, nicht eine kostenlose Wette.

Ein Curling-Turnier entscheidet sich über Ends, und genau in dieser Struktur steckt die Eigenheit des Marktes: In den ersten Ends ist eine Wette auf den Gesamtsieg fast ein Münzwurf, und die Quote gibt das nicht immer her.

Curling-Wetten bei Schweizer Anbietern: Bewilligung vor Quote

Ein Hinweis vorweg, der bei zwei Anbietern schnell in Vergessenheit gerät: Ein Spielerkonto ist bei beiden nur für Personen offen, die im jeweiligen Vertragsgebiet wohnen. Wer in Zürich wohnt, bekommt bei Jouez Sport kein Konto, sofern er sich nicht im Bereich der sechs Westschweizer Kantone aufhält. Die Schweiz hat zwei bewilligte Veranstalter, aber nicht jeder Wohnort öffnet beide Türen.

Swisslos Sporttip: das Hauptangebot mit Sporttip — Verlustlimiten vor der ersten Wette und die Grenze bei CHF 1

Swisslos betreibt unter dem Namen Sporttip, und die Bewilligung eines Grossspiels macht sie zu einer der beiden Adressen, die im Land überhaupt Sportwetten veranstalten dürfen. Die Mechanik einer Wette ist hier so geregelt, dass der Betrag sich aus Einsatz mal Quote ergibt, bei Kombinationen mal Gesamtquote, und zuerst auf zwei Nachkommastellen aufgerundet, dann auf 5 Rappen genau abgerundet wird. Wer rechnet, sollte diese Reihenfolge kennen — nicht wegen der Rappen, sondern weil es die einzige Grösse ist, die Swisslos ohne Ermessen zusichert.

Vor der ersten Teilnahme steht man vor einem Formular, das nicht zu überspringen ist: Verlustlimiten für 1, 7 und 30 Tage, Oberlimite CHF 9’999, unter 21 Jahren CHF 1’000. Senkung sofort, Erhöhung nach 72 Stunden. Eine freiwillige Einzahlungslimite für jeweils 30 Tage lässt sich zusätzlich einrichten. Das ist eine Hürde, die man vor der ersten Wette nehmen muss, nicht danach.

Beim Einsatz gibt es einen weiten Rahmen: Mindestens CHF 1 pro Einzel- oder Kombinationswette, Höchsteinsatz CHF 1’000 pro Einzel- oder Kombinationswette und CHF 10’000 pro Systemwette. Die Limiten können jederzeit ohne Angabe von Gründen geändert werden, und eine Wette über der Limite wird nicht angenommen. Für einen Markt, der mit kleiner Liquidität läuft, ist das die praktische Obergrenze: Wer CHF 1’000 auf eine Curling-Partie setzen will, setzt sie gegen einen Anbieter, der sie annimmt oder nicht, ohne Begründung.

Cash-Out ist vorhanden, aber nicht als Freikarte. Der Cash-Out-Betrag ist tiefer als der mögliche nicht vorzeitige Wettgewinn, hängt vom Stand der Sportereignisse ab und kann jederzeit geändert werden; Swisslos muss Cash-Out nicht für alle Wetten anbieten. Ausgeführt werden kann er für Einzel-, Kombinations- und Langzeitwetten, vor dem Spiel und live, aber nur bei Online-Wetten und nur als vollständiger Cash-Out ohne Teilauszahlung. Ein ausgeführtes Cash-Out lässt sich nicht rückgängig machen, und eine Garantie für jeden Markt besteht nicht. Wer Cash-Out als «Absicherung» verkauft bekommt, hat den Mechanismus nicht verstanden: Es ist ein Verkauf der Wette, und der Preis fällt nachlaufend.

Die Boni sitzen unter Bedingungen. Quotenboosts gelten nur online für Prematch-Einzelwetten auf eine Voraussage; Profitboosts erhöhen den möglichen Nettogewinn eines definierten Sportereignisses um einen angegebenen Prozentsatz. Beide sind pro Wettendem nur einmal nutzbar und in Einsatz und Erhöhung limitiert, und bei einem Cash-Out verfällt der Boost. Der Kombiboost gilt nur online, Prematch, live und bei Systemwetten, und verlangt mindestens vier Voraussagen mit einer Quote von je mindestens 1.50. Der Bonus auf den Nettogewinn beträgt 5 % bei vier, 20 % bei sieben, 40 % bei zehn und 100 % bei fünfzehn solchen Voraussagen, wobei Einsatz und Gewinnerhöhung limitiert sind. Der grösste Prozentsatz hängt an der grössten Zahl von Beinen, und jedes einzelne Bein ist eine weitere Chance, dass die ganze Kombination stirbt — die Verlockung wächst, die Trefferwahrscheinlichkeit nicht.

Was in der Live-Wette auf den ersten Blick ungerecht aussieht, ist eine Regel: Die Wette gilt unabhängig davon, ob das Ereignis live übertragen wird. Wetten, die nach dem tatsächlichen Eintreffen des Wettausgangs platziert werden, zählen mit Quote 1.00, und in spielentscheidenden Situationen — Elfmeter, Rote Karte, Videoschiedsrichter-Entscheid — kann Swisslos Wetten mit Quote 1.00 werten. Das ist eine Sicherung gegen Wetten, die nur wegen der Übertragungsverzögerung nachträglich platziert werden. Sie ist unbequem und begründet.

Auch die Kombinationsregel ist technisch und relevant. Voneinander abhängige Wettereignisse derselben Sportveranstaltung dürfen nur über die Bet-Builder-Funktion kombiniert werden. Nimmt Swisslos irrtümlich eine solche Kombination ohne diese Funktion an, kann sie die gesamte Kombinationswette für ungültig erklären und den Einsatz zurückerstatten. Wer zwei verwandte Curling-Märkte kombiniert, spart sich den Ärger, wenn er denselben Weg wie der Veranstalter nimmt.

Sporttip-Wetten stehen Personen ab 18 Jahren offen; wer als Wettkämpfer an einem Wettereignis teilnimmt, darf auf dieses Ereignis nicht wetten. Abgeben lassen sich Wetten online über die Sporttip App für iOS und Android oder über das Portal; in der App zusammengestellte Wetten können per QR-Code an einer Verkaufsstelle gespielt werden. Gewinne, die nicht innerhalb von 26 Wochen nach der öffentlichen Bekanntmachung der Wettauswertung geltend gemacht werden, verfallen zugunsten des Zwecks von Swisslos; eine Einsprache bei verweigerter Auszahlung ist innert 10 Tagen per eingeschriebenem Brief zu erheben. Zwei Fristen, von denen eine in Monaten und eine in Tagen läuft — die kurze ist die gefährliche.

Beim Geldabfluss ist das Haus ohnehin streng. Spielguthaben lässt sich per Online-Zahlungsmöglichkeit oder Einzahlungsschein kaufen, Mindestbetrag CHF 20, höchstens CHF 10’000 in 30 Tagen, und nur, solange das Guthaben CHF 9’999 nicht übersteigt. PostFinance Pay wird als Zahlungsart zum Aufladen des Spielkontos angeboten, bestätigt direkt in der PostFinance App. Ausgezahlt wird zweimal pro 365 Tage gratis auf ein auf den eigenen Namen lautendes Schweizer oder Liechtensteiner Bank- oder Postkonto; ab der dritten Auszahlung kann eine Kommission von 3 % anfallen, die Überweisung dauert 5 bis 10 Arbeitstage, und Gratisspielguthaben aus Promotionen ist nicht auszahlbar. Dieses Gratisspielguthaben ist übrigens der einzige Teil des Angebots, der im Spielerkonto bleibt und nirgends hingeht. Genau diese Trennung zwischen auszahlbarem und nicht auszahlbarem Guthaben ist der Grund, warum eine «Gratiswette» immer weniger wert ist als ihr Gesichtswert.

Das Fazit zu Swisslos, die Biografie der einheimischen Option: Weniger Auswahl als die achtzehn internationalen Plattformen, aber dafür ein Geländer — Verlustlimite vor der ersten Wette, Vier-Augen-Prinzip bei Auszahlungen auf eigene Konten, Regeln, die in einem Gesetz stehen und nicht in einem AGB-Absatz. Für einen Curling-Wetter, der den einen verlässlichen Weg sucht, ist das derjenige mit dem kleineren Portfolio und der randvoll aufgeladenen Rückseite.

Loterie Romande Jouez Sport: dasselbe Gesetz — und der gleiche Übertragungssatz in der Westschweiz

Jouez Sport ist das Westschweizer Gegenstück, mit derselben Veranstalterbewilligung, aber einem anderen Einzugsgebiet. Die Loterie Romande veranstaltet Jouez Sport für Freiburg, Waadt, Wallis, Neuenburg, Genf und Jura und nennt als Kontaktadresse Avenue de Provence 14, 1001 Lausanne. Sie zählt 2’350 Verkaufsstellen in der Westschweiz und 221 Mitarbeitende. Wer hier wohnt, hat Zugang zum zweiten bewilligten Weg der Schweiz, und wer in Genf, Lausanne oder Neuenburg auf eine Curling-Partie setzen will, geht über dieses Konto, nicht über Swisslos.

Die Zahl 2’350 klingt nach viel; für einen Online-Wettenden ist sie beinahe ohne Belang, denn bei einer Wette im Netz entscheidet die Konto-Umgebung, nicht die Theke. Was zählt, ist die regionale Verankerung, und die ist hier eindeutig: Der Veranstalter ist in der Westschweiz zuhause, und wer sich ein Konto eröffnet, wird nach dem Wohnort gefragt, weil das Vertragsgebiet deckungsgleich mit sechs Kantonen ist. Über die Einsatzlimiten und die Auszahlungsmodalitäten im Detail entscheiden die Bedingungen der Loterie Romande selbst. Die Spielerschutz-Vorgaben kommen aus demselben Gesetzesrahmen — Limiten setzen, Erhöhung erst nach 72 Stunden, Spielsperre im schweizweiten Register — seitens des Gesetzgebers, mit den konkreten Zahlen in den eigenen Teilnahmebedingungen. Wer aus der Deutschschweiz neidisch auf die Westschweizer Auszahlung schaut, verwechselt Sitten mit Ausnahmen — die Hausnummer bleibt dieselbe.

Der Punkt, an dem dieser Weg verliert, ist die Grösse des Adressatenkreises, nicht die Qualität des Angebots. Die sechs Kantone sind die Grenze. Wer dort wohnt, hat zwei mögliche Wege; wer östlich davon wohnt, hat im lizenzierten Segment nur einen.

Betwinner: ohne Schweizer Bewilligung — der breite Katalog und kein Register im Rücken

Betwinner steht in der Gruppe der acht Plattformen, die ohne Schweizer Bewilligung arbeiten. Die Bewilligung, die das Portal für sich reklamiert, ist nicht festgestellt, und eine solche hat in der Schweiz ohnehin keine Geltung. Das ist keine Formalie, sondern die Grundlage der ganzen Bewertung: eine Bewilligung nach dem Geldspielgesetz gilt nur in der Schweiz, und ein ausländischer Rechtstitel ersetzt sie nicht.

Wer auf ein internationales Portal schaut, sieht zuerst den Katalog. Curling-Partien, die in der Schweiz nicht auf der Gespa-Liste stehen, sind dort mitunter bepreist, und der Marktkatalog ist generell breiter als bei einem Schweizer Veranstalter. Was fehlt, ist der Schutzmechanismus auf der Rückseite: kein Anschluss an das Schweizer Sperrregister, kein Schweizer Rechtsweg, und die Domains können auf die Sperrliste der Gespa gesetzt und von Schweizer Telekom-Anbietern per DNS blockiert werden. Blockierte Domains werden dabei innerhalb von Stunden durch neue Adressen ersetzt — der Name auf der Sperrliste ist nicht das Ende der Plattform, sondern nur das Ende einer Adresse.

Bei einer Auszahlung auf das eigene Bank- oder Postkonto endet die Vergleichbarkeit. Für dieses Angebot lässt sich die Abwicklung nicht mit einer Schweizer Bewilligung unterlegen, und damit auch kein Verfahren benennen, in dem ein Streit über einen gesperrten Gewinn ausgetragen würde. Für einen Wettenden, der die Plattform ohnehin kennt, ist sie eine Option; für einen, der eine Adresse für den Fall sucht, dass eine Auszahlung hakt, ist sie keine. Wer dort spielt, sollte sich bei jeder Einzahlung bewusst machen, dass kein Schweizer Gremium im Hintergrund steht. Für Spieler, die den grossen Marktkatalog über den Schutz stellen, bleibt sie eine Möglichkeit unter Vorbehalt.

Fezbet: ohne Schweizer Bewilligung — ein Konto bei einem Anbieter ohne Rückhalt im Vertragsgebiet

Bei Fezbet wiederholt sich die Konstellation, aber das Einzugsgebiet ist anders: Es gibt hier keinen Kanton, in dem dieser Anbieter als Veranstalter auftritt. Die Bewilligung als gemeldet: nicht festgestellt, und ohne Geltung in der Schweiz. Ein Konto dort ist ein Konto in einem Rechtsraum, der mit dem Schweizer Verfahren nichts zu tun hat.

Für einen Spieler mit Wohnsitz in der Schweiz und einem Schweizer Bankkonto steht damit die Frage im Raum, wie eine Auszahlung auf ein Konto gehen soll, auf das eine Schweizer Bewilligung nicht wirkt. Es bleibt die gleiche Rechnung wie bei jeder Plattform ohne Schweizer Bewilligung: Wettende Einzahlungen sind Guthaben im Ausland, und der Weg zurück ist der Weg, den die Plattform beschreibt, nicht der Weg, den ein Schweizer Gesetz beschreibt.

Dasselbe gilt für die Abgrenzung zur Schweizer Regelwelt. Kein Sperrregister, kein Rechtsweg, und die Domain ist eine, die auf die Sperrliste gesetzt werden kann. Wer die Plattform dennoch nutzt, sollte die Bedingungen vor der Nutzung lesen — die konkreten Bedingungen sind die relevanten.

Was bleibt: eine dritte Adresse in der Gruppe der Plattformen ohne Schweizer Bewilligung, mit denselben Vorbehalten und keinem besonderen Merkmal, das einen Schweizer Wettenden dazu bringt, sie den beiden bewilligten Wegen vorzuziehen. Für einen Spieler, der ausschliesslich der breiten Wettauswahl wegen kommt, ist sie ausreichend; die Marge und die Bewilligungsfrage werden dadurch nicht entspannter.

1Bet: ohne Schweizer Bewilligung — eine vierte Adresse in derselben Ausgangslage

1Bet gehört zur Gruppe der marktüblichen internationalen Plattformen ohne Schweizer Bewilligung. Eine gemeldete Bewilligungsangabe fehlt, und ohne Schweizer Bewilligung hilft sie ohnehin nicht weiter. Ein Schweizer Wettender, der schaut, was der Anbieter für Curling anbietet, findet hier eine vierte Adresse mit dem gleichen Problem: keine Schweizer Aufsicht, kein Sperrregister, kein Rechtsweg.

Die Auszahlungsfrage stellt sich für dieses Angebot wie für die ganze Gruppe, und die Antwort ist in beiden Fällen dieselbe: Auszahlung auf ein eigenes Konto ist der Teil des Geschäfts, der von einem ausländischen Rechtstitel abhängt und nicht von einem Schweizer. Wer die Plattform kennt und einen internationalen Zahlungsweg nutzt, kennt auch die Abwicklung. Für einen Schweizer, der kein solches Konto hat, wird es mühsam. Wer die Schweizer Geländer der beiden lizenzierten Anbieter will, wird bei diesem Anbieter nicht fündig.

Das schärfste Argument gegen den Weg liegt nicht in der Plattform, sondern in der Bewilligungsfrage: Eine ausländische Bewilligung hat in der Schweiz keine Kraft. Für einen Spieler ohne Schweizer Wohnsitz mag das irrelevant sein; für einen, der hier wohnt und mit einem Konto hier zahlt, ist es das Zentrum der Sache.

BetFury: ohne Schweizer Bewilligung — was der Rahmen nicht abdeckt

Wieder eine Plattform ohne Schweizer Bewilligung und ohne Schweizer Aufsichtsrahmen. Die Kryptoorientierung, die diesem Anbieter anhaftet, macht die Auszahlung für einen mitteleuropäischen Curling-Spieler nicht einfacher, sondern komplizierter: Eine Auszahlung auf ein gewöhnliches Bank- oder Postkonto ist bei dieser Geographie unwahrscheinlicher, nicht wahrscheinlicher, und für ein Krypto-Konto fehlt jede Parallele zur Schweizer Regel.

Der Vertragsgebietsanspruch, der bei den beiden Schweizer Veranstaltern gilt, gilt hier nicht — es gibt keine Kantone, die diesen Anbieter als Veranstalter führen. Wer die Plattform aus Neugierde prüft, wird live-Märkte finden; wer sie als Hauptkonto erwägt, sollte denselben Test wie überall in dieser Gruppe machen: Wie sieht die Auszahlung auf ein Konto aus, das ich selbst kontrolliere? Für Spieler mit Erfahrung in Krypto-Auszahlungen ist die Frage bereits beantwortet; für alle anderen dürfte die Antwort ernüchternd sein.

Diese Plattform steht damit an demselben Ort wie der Rest der Gruppe: sichtbar, aber ohne Schweizer Bewilligung. Angesichts der beiden bewilligten Schweizer Wege bleibt die Adresse nur dann eine echte Option, wenn der eigene Zahlungsweg nicht der klassische ist. Wer das Schweizer Bankkonto als Empfänger nutzt, spielt bei einem Anbieter, dessen Zahlen zu Auszahlungsfristen vom Schweizer Gesetz unberührt bleiben.

Playzilla: ohne Schweizer Bewilligung — der Casino-Nachbar im Angebot

Playzilla ist stärker als Casinoplattform sichtbar denn als Sportwetten-Anbieter, und damit stellt sich die Frage nach der Trennung, die in der Schweiz selbstverständlich ist: Bei den beiden bewilligten Veranstaltern sind Wetten und Lotterien getrennte Bewilligungen mit getrennten Regeln; ein Casino-Limit ist kein Wettlimit, und eine Casino-Bewilligung ist keine Wettbewilligung. Bei einer Plattform ohne Schweizer Bewilligung verschwimmt diese Trennung.

Für einen Curling-Wettenden heisst das konkret: Die Frage, ob hier ein ernsthaftes Sportwettenangebot hinter der Casino-Optik steht, sollte vor dem ersten Einsatz beantwortet werden, nicht nach dem dritten. Die Zahlen, die einen als Wettenden interessieren — Quote, Mindesteinsatz, Auszahlungsweg — bleiben an einen Anbieter ohne Schweizer Bewilligung gebunden und geniessen keinen Sonderschutz.

Im Umgang mit diesem Anbieter ist der Rahmen die wichtigste Orientierung: Kein Schweizer Sperrregister, kein Schweizer Rechtsweg, und die Domain ist eine, die auf die Sperrliste gesetzt werden kann. Für einen Spieler, der vor allem den Casino-Teil sucht, mag die Plattform ausreichen; wer gezielt auf Curling wetten will, ist bei einem Anbieter mit Schweizer Bewilligung besser aufgehoben.

IviBet: ohne Schweizer Bewilligung — ein neuer Name mit den alten Vorbehalten

Die Bewilligungsfrage ist bei IviBet dieselbe: keine Schweizer Bewilligung. Ohne Schweizer Bewilligung bleibt die Domain potenziell auf der Sperrliste. Der Katalog mag Curling-Partien enthalten, die in der Schweiz gar nicht bepreist werden dürfen, und genau das ist die eine legitime Stärke der internationalen Plattformen: die Breite. Der Preis dafür sind Bedingungen, die keinem Schweizer Aufsichtsorgan vorgelegt werden müssen.

Bei einem Anbieter mit einer noch verhältnismässig jungen Marktpräsenz ist die Nutzerseite umso wichtiger. Wer die Plattform prüft, sollte vor der Nutzung auf die Bedingungen schauen; die konkreten Bedingungen sind die relevanten.

Für einen Wettenden, der auf die zwei Schweizer Wege angewiesen ist — Wohnsitz, Konto, Rechtsweg —, fügt diese Adresse der Wahl zwischen Schweizer Bewilligung und ausländischer Plattform nichts Neues hinzu. Wer die internationale Auswahl ohnehin nutzt, findet hier den nächsten Namen derselben Kategorie.

BassBet: ohne Schweizer Bewilligung — und die Frage nach der Betreuung danach

Dasselbe Muster, andere Domain. BassBet hat keine Schweizer Bewilligung, und damit gilt die Bewilligungsfrage auch für dieses Angebot: kein in der Schweiz durchsetzbarer Anspruch, kein Anschluss an das Sperrregister, kein Schweizer Rechtsweg. Die Domain kann Teil der Sperrliste sein, und was die Sperrliste sagt, sollte man bei jedem dieser Anbieter als Erstes prüfen.

Wie gut ein Support reagiert, wenn einmal etwas schiefgeht, ist bei einem grenzüberschreitenden Anbieter Teil des Preises für die grössere Auswahl — und schwer vorab zu prüfen. Das ist der Punkt, an dem sich viele Wettende erst nach einer strittigen Auszahlung mit der Rechtslage befassen. Vorher ist billiger. Wer eine solche Plattform nutzt, sollte sich nicht darauf verlassen, dass ein Schweizer Gremium eine Klärung herbeiführen kann.

Für einen Spieler, der nur gelegentlich auf ein grosses Curling-Turnier setzen will, ist die Plattform eine von mehreren austauschbaren Optionen; für einen, der im bewilligten Rahmen bleiben will, ist sie keine. Wer zu den beiden Schweizer Adressen Zugang hat, hat an dieser Stelle wenig zu gewinnen und im Streitfall etwas zu verlieren.

20Bet: ohne Schweizer Bewilligung — die letzte Adresse derselben Gruppe

20Bet schliesst die Gruppe der Anbieter ohne Schweizer Bewilligung, und der Befund ist damit vollständig: zwei bewilligte Schweizer Veranstalter, acht internationale Plattformen, und dazwischen eine Grenze, die sich nicht auflöst, wenn man lange genug auf einen Katalog schaut.

Wer hier auf Curling setzen will, kann einen breiteren Marktkatalog erwarten als bei einem Schweizer Anbieter, und genau das ist die Sachlage bei jedem Namen dieser Gruppe. Was ausbleibt, sind die Schweizer Spielerschutzinstrumente, die an eine Bewilligung gekoppelt sind. Wer die 1’000-Franken-Obergrenze eines lizenzierten Veranstalters gewohnt ist, wird hier andere Höchsteinsätze finden, und kein Schweizer Regulator hat sie genehmigt.

Für einen Wettenden mit Sitz in der Schweiz ist damit die Reihenfolge klar: Wer zuerst den Schutz sucht, prüft die zwei bewilligten Wege. Wer zuerst den Katalog sucht, wählt aus der Gruppe der acht mit dem Bewusstsein, dass die Bewilligungsfrage offen bleibt und die Sperrliste sie jederzeit schliessen kann.

Was eine Quote kostet: die Marge bei wenig Umsatz

Ein illustrativer Zweiwegemarkt mit Quoten von 1.90 und 1.90 — ausdrücklich ein Beispiel und kein quotierter Preis — zeigt die Mechanik, die hinter jedem Curling-Markt steht. Setzt man beide Quoten in 1 ÷ (1/1.90 + 1/1.90) ein, erhält man rund 0,95. Der Quotenschlüssel, also der Anteil, den ein solcher Markt an die Wettenden zurückgibt, liegt damit bei ungefähr 95 %. Die Marge, das Gegenstück, liegt bei rund 5 %.

Das ist kein fester Wert, sondern eine Bandbreite mit einer Bedingung. Die Marge hängt allein an den beiden Quoten: Steht die Gegenseite bei 2.10 statt bei 1.90, verschiebt sich der Schlüssel nach unten, und die Marge wächst. Bei einem Markt mit dünner Liquidität — und ein Curling-Markt ist genau das — wird die Marge eher am oberen Ende liegen als am unteren. Der Wettende sieht diesen Anteil nicht; er steckt bereits in der Quote, gegen die er setzt.

Übersetzt heisst das für einen Fünfer auf eine Quote von 1.90: Im Erfolgsfall kommen CHF 9.50 zurück, CHF 4.50 davon als Nettogewinn. Der Teil, der im Markt bleibt, ist unabhängig davon, ob gesetzt wurde oder nicht.

Wer die Marge senken will, findet dafür eine praktische Regel: gleich lange Quoten auf beiden Seiten eines Zweiwegemarktes. Je weiter eine Seite von der anderen entfernt liegt, desto mehr nimmt der Veranstalter aus beiden. Das erklärt, warum Quotenvergleiche bei einer Randsportart so wenig Spielraum bieten — es gibt kaum Anbieter, deren Quoten man gegeneinander stellen kann.

Was der Markt bei einer Absage tut und wie es in Kombinationen weiterläuft

Ein abgesagtes Curling-Spiel ist der Fall, an dem sich zeigt, wie gut ein Wettender sein eigenes Buch versteht. Bei Sporttip gilt: Wird ein Wettereignis abgesagt und nicht innert 48 Stunden nach dem ursprünglichen Beginn nachgeholt — oder im Rahmen dieses Turniers —, ist die Wette ungültig. Einzelwetten werden zurückbezahlt, in Kombinationswetten erhält die Voraussage den Wert 1.00. Eine Kombination mit vier Beinen bleibt also bestehen, sinkt aber auf drei Beine.

Der Unterschied zwischen einem zurückbezahlten Einsatz und einem Bein mit Quote 1.00 ist die eigentliche Botschaft dieses Abschnitts. Bei der Einzelwette kommen die vollen CHF zurück. In einer Kombination zählt das abgesagte Bein so, als wäre es nie vorhanden gewesen — der Einsatz bleibt im Spiel, das Risiko der anderen Beine bleibt bestehen. Wer den Ablauf kennt, plant nicht mit einer Rückzahlung, wenn er eine Kombination baut. Dazu kommt die Frist: Bei einem Turnier zählt der Rahmen, nicht der einzelne Kalendertag. Diese Unterscheidung ist der einzige Mechanismus, der bei Curling und grossen Turnieren relevant wird.

Was am Ende auf dem Konto landet und was daran hängen bleibt

Zwei Zahlen entscheiden bei jedem Curling-Gewinn darüber, wie viel davon tatsächlich ankommt. Bei Swisslos schreibt das System Gewinne bis CHF 1’000 pro Spielbestätigungsquittung automatisch dem Spielguthaben gut. Darüber, bei bekannter Zahlungsverbindung, geht der Betrag innert 3 Arbeitstagen auf ein Schweizer oder Liechtensteiner Bank- oder Postkonto des Teilnehmers. Ausgezahlt wird aus dem Spielguthaben zweimal pro 365 Tage gratis; ab der dritten Auszahlung kann eine Kommission von 3 % anfallen, und die Überweisung dauert 5 bis 10 Arbeitstage. Gratisspielguthaben aus Promotionen ist nicht auszahlbar.

Der praktische Weg zur Auszahlung ist kürzer, als es klingt: Konto, das auf den eigenen Namen lautet, in der Schweiz oder Liechtenstein, dann die Überweisung. Was nicht funktioniert, ist der Umweg über ein fremdes Konto. Wer sofort mit einem grösseren Betrag rechnet, sollte die 26-Wochen-Frist im Auge behalten: Gewinne, die nicht innerhalb von 26 Wochen nach der öffentlichen Bekanntmachung der Wettauswertung geltend gemacht werden, verfallen zugunsten des Zwecks von Swisslos. Eine Frist von einem halben Jahr klingt grosszügig; ein halbes Jahr vergeht bei einem Konto, das man einmal im Jahr öffnet, überraschend schnell. Eine Einsprache bei verweigerter Auszahlung ist innert 10 Tagen per eingeschriebenem Brief zu erheben — das ist die andere Frist, die man kennen muss.

Steuern auf Curling-Gewinne: selten ein Thema und je nach Kanton ein anderes

Bei den meisten Curling-Wetten stellt sich die Steuerfrage nicht. Gewinne aus bewilligten Schweizer Grossspielen — und die Steuerverwaltung zählt Sportwetten dazu — sind bis zu einem Steuerfreibetrag pro Einzelgewinn einkommenssteuerfrei und erst oberhalb davon steuerbar. Der Steuerfreibetrag für den Bund liegt ab 1.1.2026 bei CHF 1’071’000 (2025: CHF 1’070’400). Oberhalb des Freibetrags behält die Veranstalterin 35 % Verrechnungssteuer ab, die man über die Steuererklärung zurückholt, wenn man den Gewinn deklariert. Für einen typischen Wettenden mit einem Einsatz zwischen CHF 1 und CHF 1’000 ist das keine reale Schwelle — kein Steuerfreibetrag, keine Verrechnungssteuer auf dem Gewinn.

Die zweite Hälfte dieser Frage führt zu einem anderen Thema. Welcher Betrag abzugsfrei bleibt, wird auf kantonaler Ebene anders gehandhabt, deshalb bleibt es bei «je nach Kanton». Wer die eigene Situation beurteilen will, tut gut daran, die Steuerberatung oder die kantonale Steuerverwaltung zu fragen. Ein Curling-Gewinn bei einem Anbieter ohne Schweizer Bewilligung trifft diese Regel nicht: Gewinne aus ausländischen Anbietern unterliegen nicht der Verrechnungssteuer, und die kantonale Steuerpraxis wertet Gewinne aus ausländischen Grossspielen unterschiedlich — die Thurgauer Praxis behandelt sie unabhängig vom Betrag als volles Einkommen. Wer dort gewinnt, sollte also nicht davon ausgehen, der Gewinn sei steuerfrei. Eine steuerfreie Wette gibt es nicht — es gibt eine Schwelle, die sie nicht erreicht.

Die Sperrliste und der Weg in den bewilligten Rahmen

Die Gespa veröffentlicht eine Sperrliste ausländischer Domains, die von Schweizer Telekom-Anbietern per DNS blockiert werden. Die Liste wurde erstmals am 3. September 2019 veröffentlicht und umfasste Ende 2025 insgesamt 671 Domains. Das ist ein Katalog, der wächst, und ein Angebot, das auf einer heute offenen Adresse steht, kann morgen auf der Liste stehen.

Blockierte Domains werden innerhalb von Stunden durch neue Adressen ersetzt — die Aufsicht selbst nennt Interwetten und Bet-at-Home in diesem Zusammenhang und führt bet365 als gelistet. Die Sperrliste ist eine Momentaufnahme, keine Bestandsgarantie. Für einen Wettenden heisst das: Wer auf eine Plattform setzt, deren Domain nicht gelistet ist, setzt dennoch auf eine Plattform ohne Bewilligung, und der Eintrag kann jederzeit kommen.

Gegen diesen Mechanismus steht der einzige strukturierte Weg, den der Gesetzgeber vorsieht: ein Konto bei einer der beiden bewilligten Veranstalterinnen, mit Registrierung im Vertragsgebiet und geprüftem Ausweis. Wer die zwei Wege einmal sauber aufgeschrieben hat, weiss, welcher der eigene ist: der Kanton, in dem er wohnt, entscheidet mit, nicht das Angebot, das zuerst auf dem Bildschirm erscheint.

Häufig gestellte Fragen zu Curling-Wetten in der Schweiz

Gibt es bei Sporttip oder Jouez Sport Wetten auf Curling?

Beide Veranstalter dürfen Sportwetten auf Sportanlässe anbieten, und welche Sportart im Programm steht, richtet sich nach der Gespa-Liste der bewilligten Sportarten und Wettarten. Curling ist eine Randsportart; prüfen Sie vor einem Einsatz, ob die Begegnung im jeweiligen Wettprogramm erscheint — nur dann lässt sie sich überhaupt spielen.

Was steht in der Gespa-Liste der bewilligten Sportarten und Wettarten?

Sie führt Sportarten, Wettkämpfe und Wettarten als geschlossene Liste, derzeit in der Version 10.09.2026. Qualifikationsrunden und Frauenwettbewerbe sind nur dabei, wenn sie gelistet sind; Ranglistenwetten nur, wenn die Rangierung über eine internationale Teilnahme oder ein Podest entscheidet, und Wetten auf Trainingsläufe fehlen. Ecken-, Karten- und Esport-Märkte erscheinen darin nicht.

Wie stark fällt die Marge bei einer Sportart mit wenig Wettumsatz ins Gewicht?

In einem illustrativen Zweiwegemarkt mit je 1.90 auf beiden Seiten liegt der Quotenschlüssel bei rund 95 %, die Marge bei ungefähr 5 %. Diese Grösse hängt an den beiden Quoten, nicht am Sport, und bei dünnem Umsatz liegt sie näher am ungünstigen Ende. Sie steckt in der Quote selbst, unabhängig davon, ob und wie oft gesetzt wird.

Wie setzt sich der Gewinnbetrag aus Einsatz und Gesamtquote zusammen?

Der Gewinnbetrag ergibt sich aus Einsatz mal Quote, bei Kombinationen mal Gesamtquote, dem Produkt der Einzelquoten. Swisslos rundet zuerst auf zwei Nachkommastellen auf und dann auf 5 Rappen genau ab. Ein Fünfer auf eine Quote von 1.90 bringt CHF 9.50 zurück, also CHF 4.50 Nettogewinn; die Gesamtquote ist das Produkt aller Beine, nicht deren Summe.

Was passiert, wenn ein Curling-Spiel abgesagt und nicht innert 48 Stunden nachgeholt wird?

Dann ist die Wette ungültig. Einzelwetten werden zurückbezahlt, in Kombinationen erhält die betroffene Voraussage Quote 1.00. Bei einem Turnier zählt der Turnierrahmen, nicht der einzelne Kalendertag. Aus einer Viererkombination wird also eine Dreierkombination, während das Risiko der übrigen Beine vollständig bestehen bleibt.

Bis zu welchem Betrag bleibt ein einzelner Gewinn steuerfrei, und weshalb unterscheidet sich das je nach Kanton?

Der Bundesfreibetrag für ein einzelnes Grossspiel liegt ab 1.1.2026 bei CHF 1’071’000 pro Gewinn; darunter fallen keine Einkommenssteuer und keine Verrechnungssteuer an. Oberhalb behält die Veranstalterin 35 % Verrechnungssteuer ein. Kantonale Freibeträge und Praktiken weichen voneinander ab, deshalb bleibt es bei «je nach Kanton» — für die eigene Situation ist die kantonale Steuerverwaltung zuständig.

Inhalt erstellt vom Team «italienfussball»